AUC - Akademie der Unfallchirurgie GmbH

 

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Register und Zertifizierung
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Unsere Dienstleistungen

Fort- und Weiterbildungen

Wir als AUC bieten ein umfangreiches Spektrum an didaktisch hochwertigen Kursen für Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte an. Auch bieten wir als Systemanbieter von Kursen und Veranstaltungen für Sie als Fachgesellschaft, Berufsverband, Klinik oder sonstiger Bildungsträger zahlreiche Services rund um Kurse und Veranstaltungen an.

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Medizinische Register

Wir entwickeln für Sie individuelle und datenschutzkonforme Registerlösungen und können dabei auf eine langjährige Erfahrung zurückgreifen. So betreiben und entwickeln wir neben dem TraumaRegister und dem AltersTraumaRegister sowie weiteren Registern für die DGU auch Register für andere Fachgesellschaften und Insitutionen.

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Digitale Qualifizierung

Gerne setzen wir neue, innovative eLearning oder Blended-Learning Inhalte zur Nutzung im Web mit Ihnen gemeinsam um. Unsere Unterstützung ist Ihnen sicher - von der Konzept- und Drehbuchentwicklung, über die technische Umsetzung bis hin zur Veröffentlichung des Kurses über unser hauseigenes Kursportal oder Lernmanagementsystem. 

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Digitale Akademie

Wir bieten Ihnen zusammen mit einem Netzwerk an Partnern verschiedene innovative Lösungen für web-basierte Veranstaltungen, Meetings und Kongresse. Mieten Sie unsere virtuellen Veranstaltungsräume oder organisieren Sie mit uns auch kurzfristig kostengünstige und gute Web-Seminare und andere Online-Angebote. Sprechen Sie uns an!

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Kooperationsprojekte

Wir können auf eine große Zahl erfolgreich durchgeführter Projekte und Initiativen zurückblicken und sind auch zukünftig auf der Suche nach anspruchsvollen Themen. Der hohe Anspruch an Nutzen und Qualität unserer Dienstleistungen kann nur in Kooperation mit kompetenten Partnern wie Fachgesellschaften aber auch Unternehmen erfüllt werden.

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Zertifizierungen

Im Auftrag der DGU betreiben wir mit den Initiativen TraumaNetzwerk DGU und AltersTraumaZentrum derzeit zwei unabhängige Zertifizierungsverfahren zur Optimierung der Schwerst-verletztenversorgung und tragen somit zusammen mit den weit über 600 Partnerkliniken alleine in Deutschland zu einheitlich hohen Qualitätsstandards bei.  

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Veranstaltungskalender

 Jederzeit verfügbar

 Online

ca. 5-stündiger Online Auffrischungskurs alle 4 Jahre

Der Berliner Sichtungsalgorithmus

 Jederzeit verfügbar

 Online

Dieser online Kurs vermittelt einen einheitlichen klinischen Sichtungsalgorithmus, der die klinischen Aspekte der Diagnostik und Therapie im Katastrophenfall berücksichtigt.

 15.05. - 16.05.2021

 Tübingen, BG Klinik Tübingen

Individuell abgestimmter Simulationskurs für Ihr Schockraumteam

 05.06. - 06.06.2021

 Ludwigshafen, BG Klinik Ludwigshafen

2-tägiger Kurs mit interaktiven Vorträgen und Praxisstationen in Ihrer Klinik.

Aktuelles

Neues Gesetz für Akut-Register gefordert

Traumaregister DGU®

Nach dem Inkrafttreten der EU-Datenschutzgrundverordnung sind die Eingaben in das TraumaRegister DGU® aus Sorge vor Rechtsverstößen erheblich zurückgegangen. Zur Sicherung des Schwerverletztenregisters fordert die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) nun beim Bundesgesundheitsminister ein Gesetz, das die Eingabe der Patientendaten auch ohne vorherige Einverständniserklärung ermöglicht.

Das 1993 ins Leben gerufene TraumaRegister DGU® (TR-DGU) umfasst mittlerweile die pseudonymisierten Behandlungsverläufe von rund 270.000 Patienten. Doch seitdem vor knapp drei Jahren die EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraftgetreten ist, werden immer weniger Verletzte erfasst. Im Jahr 2018 war ein Rückgang um sechs Prozent, im Folgejahr sogar um 17 Prozent zu verzeichnen. Nun herrscht Sorge, dass übertriebener Datenschutz das Register zunichtemachen könne.

Die Datenschutzgrundverordnung bewirkt, dass Gesundheitsdaten in vielen Fällen nur dann weitergegeben werden dürfen, wenn der Patient zustimmt. Dies ist jedoch im unfallchirurgischen Alltag mit schwerverletzten und bewusstlosen Patienten oftmals nur schwer umzusetzen.

Das TR-DGU dient sowohl zu Forschungs- als auch zu Qualitätssicherungszwecken und leistet damit einen erheblichen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung. Doch, so ein Bericht aus der FAZ vom 19.04.2021, bereite genau diese Doppelfunktion auch Probleme. Zwar könnten in bestimmten Fällen Patientendaten zu Forschungszwecken auch ohne Zustimmung genutzt werden, für die gleichzeitige Nutzung dieser Daten zur Qualitätssicherung mangele es jedoch bislang an einer entsprechenden Rechtsgrundlage. Hier müsse genau geregelt werden, welche Daten wie und zu welchem Zweck erhoben und verarbeitet werden dürfen. Die entsprechende gesetzliche Verankerung würde für das Register jedoch eine Einbuße an Eigenständigkeit und Flexibilität nach sich ziehen, so dass hier gut abgewogen werden muss.

Der Landesbeauftragte für Datenschutz in Bayern, Thomas Petri, regt etwa an, die Patientendaten nicht wie bislang nur einfach zu pseudonymisieren, sondern unter Einbeziehung einer zusätzlichen Vertrauensstelle eine doppelte Pseudonymisierung vorzunehmen. Dann könnten die Daten auch vom Krankenhaus nicht mehr rückverfolgt und identifiziert werden, für das Krebsregister beispielsweise sei dies bereits so umgesetzt. Allerdings, so Petri, bedürfe es auch in dieser Ausgestaltung zunächst einer expliziten gesetzlichen Regelung.  

Daneben untersteht der Datenschutz in vielen Bereichen der Hoheit der einzelnen Bundesländer. So dürfen beispielsweise Krankenhäuser in Berlin Patientendaten zu Zwecken der Qualitätssicherung auch ohne Einverständnis übermitteln, da dies im Landeskrankenhausgesetz verankert ist. Eine entsprechende Erlaubnis existiert aber nicht zwingend in allen Bundesländern. Aus Gründen der Einheitlichkeit wäre daher erforderlich, eine für das gesamte Bundesgebiet gültige Regelung zu treffen.


Weitere Informationen:

Beitrag FAZ, 19.04.2021
Pressemitteilung DGU

 


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