Das Zertifizierungsverfahren verfolgt das Ziel, die Struktur-, Prozess- und Versorgungsqualität bei der Behandlung komplexer Extremitätenverletzungen sowie rekonstruktiver Herausforderungen des muskuloskelettalen Systems in den TraumaNetzwerken nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln.
Die OPZ vereinen die Expertise der Unfallchirurgie sowie der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie in einem interdisziplinären Versorgungskonzept.
Zu den wesentlichen Anforderungen zählen unter anderem:
- Anerkennung als Überregionales TraumaZentrum (ÜTZ)
- 24/7 verfügbare orthoplastische Notfallversorgung
- Nachgewiesene mikrochirurgische Expertise
- Strukturierte interdisziplinäre Zusammenarbeit
Ab dem 20. Juli 2026 können ÜTZs über die AUC einen Antrag auf Zertifizierung als Orthoplastisches Kompetenzzentrum (OPZ) stellen. Ab diesem Zeitpunkt werden alle erforderlichen Informationen auf der AUC-Website zur Verfügung stehen.
Wir gratulieren den ersten zertifizierten Pilotzentren herzlich und danken allen Beteiligten, die an der Entwicklung dieses neuen Qualitätsstandards mitgewirkt haben.
