Das neue Zertifizierungsverfahren wurde gemeinsam von der AG Orthoplastische Chirurgie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie und der AG Orthoplastische Chirurgie der Deutschen Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie entwickelt.
Mit der Zertifizierung werden Kliniken ausgezeichnet, die eine spezialisierte und interdisziplinäre Versorgung komplexer Extremitätenverletzungen sowie rekonstruktiv-chirurgischer Eingriffe gewährleisten. Im Mittelpunkt stehen die strukturierte Zusammenarbeit zwischen Unfallchirurgie und plastischer, rekonstruktiver und ästhetischer Chirurgie sowie die Umsetzung definierter Qualitäts- und Strukturstandards. Innerhalb der TraumaNetzwerke stehen die Orthoplastischen Kompetenzzentren den angeschlossenen TraumaZentren als fachliche Ansprechpartner zur Verfügung und unterstützen diese im interdisziplinären Austausch.
Zu den wesentlichen Anforderungen zählen unter anderem:
• eine plastisch-chirurgische Versorgungseinheit
• interdisziplinäre Extremitätenboards
• die 24/7-Verfügbarkeit der plastisch-rekonstruktiven Versorgung
• mikrochirurgische Expertise
• eine telemedizinische Vernetzung innerhalb des TraumaNetzwerks
Das Zertifizierungsverfahren erfolgt vollständig dokumentenbasiert. Ein Vor-Ort-Audit ist nicht vorgesehen. Das Zertifikat hat eine Gültigkeit von drei Jahren.
Weitere Infos und Antragsunterlagen
