Neue Impulse für die Traumaforschung

Zum 1. April 2026 hat Dr. med. Katja Walther die Direktion des Instituts für Traumaforschung (ITF) übernommen und die Funktion "Chief Medical Officer (CMO)" bei der AUC angetreten.

In dieser verantwortungsvollen Position wird Dr. Katja Walther die strategische und wissenschaftliche Weiterentwicklung des Instituts vorantreiben und zentrale Impulse für evidenzbasierte Forschung, interdisziplinäre Vernetzung und innovative Versorgungskonzepte weiter profilieren und ausbauen.

Ihre beruflichen Stationen - vom Unfallkrankenhaus Berlin über die Deutsche Rentenversicherung Bund bis hin zur wissenschaftlichen Projektarbeit - spiegeln eine konsequente Ausrichtung auf die Schnittstelle zwischen klinischer Versorgung und Forschung wider.

Im Zentrum ihres Ansatzes steht der gesamte Behandlungspfad von Traumapatient:innen: von der präklinischen Versorgung über die Akutphase bis hin zu Rehabilitation und langfristigen funktionellen Outcomes. Denn Entscheidungen im Schockraum haben Auswirkungen, die weit über die initiale Behandlung hinausreichen.

Ein besonderer Fokus liegt daher auf der Weiterentwicklung der Versorgungsforschung in der Traumatologie. Ziel ist es, klinische Erfahrung, Routinedaten und wissenschaftliche Methoden enger miteinander zu verzahnen und daraus evidenzbasierte Verbesserungen für Patient:innen abzuleiten.

Als Institutsleiterin versteht Dr. Katja Walther ihre Rolle zudem als verbindendes Element zwischen Klinik, Wissenschaft und Versorgungssystem. Forschung soll dort entstehen, wo reale Versorgungsfragen auftreten: im klinischen Alltag.
Perspektivisch soll das Institut eine zentrale Koordinationsstelle für Forschung, Evidenz und Leitlinienentwicklung der Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie werden.